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StEG

StEG (2012–2015)

Ziele

Wie wirkt sich die Teilnahme am Ganztag auf die Lernentwicklung von Schülerinnen und Schülern aus? Wie beeinflusst sie ihre Schullaufbahn und den weiteren Bildungsweg? Und wie müssen die außerunterrichtlichen Angebote gestaltet sein, damit sie die angestrebten Wirkungen tatsächlich erzielen? Die zweite Phase von StEG konzentrierte sich auf die Bedingungen, die für die Wirkung von Ganztagsschule verantwortlich sind.

Aufgrund der vielfältigen Fragestellungen wurde die Forschung in fünf Teilstudien organisiert. Die Projekte ergänzten sich gegenseitig und wurden inhaltlich verknüpft. So konnte die Studie der Komplexität des Themas Ganztagsschule gerecht werden und gleichzeitig konnte jede Fragestellung umfassend beantwortet werden.

Weitere Informationen zur zweiten Förderphase sowie den Ergebnissen finden Sie in unserer Broschüre „Ganztagsschule: Bildungsqualität und Wirkungen außerunterrichtlicher Angebote“.

Die fünf Teilstudien in der Übersicht

Die Teilstudien beziehen sich jeweils auf verschiedene Klassenstufen und Personengruppen. Dadurch wurde sichergestellt, dass der Aufwand durch die Datenerhebung sowohl für die einzelnen Befragten als auch für die Schulen so gering wie möglich war.

3./4. Klasse (StEG-P): Entwicklung grundlegender Fähigkeiten

Auf Basis unserer Erhebungen in den Klassen 3 und 4 wollen wir ein möglichst genaues Bild davon zeichnen, unter welchen Bedingungen Kinder in der Ganztagsgrundschule am besten lernen. Zu diesem Zweck haben wir unsere Untersuchungen nach den drei zentralen Lernfeldern der Primarstufe strukturiert. Konkret wollen wir in StEG-P herausfinden: Unter welchen Bedingungen entwickelt sich die Lesefähigkeit der Schülerinnen und Schüler besonders gut? Wie müssen außerunterrichtliche Angebote gestaltet sein, um Begeisterung und Verständnis für die Naturwissenschaften zu wecken? Und welche Aspekte des Ganztags wirken sich besonders positiv auf das Sozialverhalten aus?

5./6. Klasse (StEG-S): Förderung von Leseverständnis und sozialen Fähigkeiten

Der Übergang in die Sekundarstufe I ist eine besonders kritische Phase im Bildungsverlauf: Die Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler sinkt allgemein ab, außerdem tritt vermehrt problematisches Sozialverhalten auf. Lassen sich Lernmotivation und Sozialverhalten in der Sekundarstufe I dennoch stabil halten, so ist dies richtungsweisend für den späteren Erfolg in Ausbildung und Beruf. In StEG-S wollen wir herausfinden, welche Faktoren entscheidend für den Erfolg entsprechender Förderangebote sind. Zu diesem Zweck haben wir zwei Lernfelder ausgewählt, die für die Ausbildungsfähigkeit eine zentrale Rolle spielen: die sozialen Fähigkeiten und das Leseverständnis.

9./10. Klasse (StEG-A): Stabilität von Bildungsverläufen

Kommen Ganztagsschülerinnen und -schüler reibungsloser durch die Schulzeit? Und ist der Übergang in die Ausbildung für sie leichter als für Jugendliche, die nicht an Ganztagsangeboten teilgenommen haben? Einige Ergebnisse aus der ersten Phase von StEG deuten darauf hin. In unserer aktuellen Untersuchung erforschen wir nun gezielt, wie die Teilnahme an außerunterrichtlichen Angeboten den Verlauf der Schulzeit sowie den Übergang in die berufliche Ausbildung beeinflusst. Dafür erfassen wir in den Klassen 9 und 10 rückblickend die gesamte Ganztagsbiografie der Schülerinnen und Schüler und begleiten sie in der Folge bis über ihren Abschluss hinaus. Für StEG-A haben wir ausschließlich Schulen ausgewählt, die mit der 9. oder 10. Klasse abschließen.

2.–7. Klasse (StEG-Q): Der Alltag hinter den Daten

Wie der Alltag an deutschen Ganztagsschulen ganz konkret abläuft, dazu gibt es bislang kaum wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse. Deshalb untersuchen wir in StEG-Q, wie alle Beteiligten gemeinsam den Ganztag mit Leben füllen. Dafür konzentrieren wir uns auf die konkreten Handlungen und die individuellen Wahrnehmungen von Einzelpersonen. In unseren mündlichen Erhebungen befragen wir Schülerinnen und Schüler derselben Klassenstufen, mit denen sich auch die Teilprojekte StEG-P und StEG-S befassen. Dadurch können wir die Erkenntnisse aus allen Teilprojekten sinnvoll miteinander verknüpfen.

Schulleitungsbefragung: Bildungsmonitoring Ganztagsschule

Die Schulleitungsbefragung bildet die Basis für die Fortsetzung des Bildungsmonitoring Ganztagsschule, das wir in StEG bereits seit 2005 durchführen. Unsere Erhebungen erbringen vor allem inhaltliche Informationen darüber, wie die Ganztagsschulen strukturiert und organisiert sind. Das Bildungsmonitoring dient vor allem dazu, Bildungsverwaltung, Bildungspolitik sowie die einzelnen Schulen bei der systematischen Weiterentwicklung des Ganztags zu unterstützen. Im Rahmen unserer aktuellen Forschung bilden die Daten außerdem eine Grundlage für die weiteren Teilstudien: Sie liefern beispielsweise wichtige Informationen für die Auswahl der teilnehmenden Schulen.

Details zu StEG-P

StEG-P: Entwicklung grundlegender Fähigkeiten

Wenn Schülerinnen und Schüler gut lesen können, fällt ihnen das Lernen in allen Fächern leichter. Auch im Alltag ist die Lesefähigkeit von großer Bedeutung – genau wie das Verständnis für die Naturwissenschaften, die sich heute durch fast alle Bereiche unseres Lebens ziehen. In beiden Fachbereichen wird der Grundstein für die weitere Schullaufbahn bereits in den ersten Schuljahren gelegt, ebenso wie für den Aufbau und die Festigung eines hilfreichen Lern- und Sozialverhaltens. Ganztagsschulen haben hier durch ihren erweiterten Zeitrahmen von Anfang an besonders umfassende Möglichkeiten zur Förderung.

Doch wie müssen die außerunterrichtlichen Angebote in den ersten Schuljahren konkret gestaltet sein, damit die gewünschten Wirkungen tatsächlich eintreten? Auf diese Frage gibt es momentan noch keine wissenschaftlich gesicherten Antworten. Im Rahmen unserer Teilstudie in der 3. und 4. Jahrgangsstufe (StEG-P) befragen wir deshalb Schülerinnen und Schüler, ihre Eltern sowie die Lehrkräfte und das weitere pädagogisch tätige Personal der teilnehmenden Ganztagsschulen. Mit ihrer Unterstützung wollen wir die Grundlagen dafür schaffen, den Ganztag in der Primarstufe systematisch weiterzuentwickeln.

Wirkung im Speziellen

Mit StEG-P wollen wir ein möglichst genaues Bild davon zeichnen, unter welchen Bedingungen Kinder in der Ganztagsgrundschule am besten lernen. Zu diesem Zweck orientieren wir uns mit unseren Untersuchungen an drei zentralen Lernfeldern der Primarstufe. Konkret wollen wir herausfinden: Unter welchen Bedingungen entwickelt sich die Lesefähigkeit der Schülerinnen und Schüler besonders gut? Wie müssen außerunterrichtliche Angebote gestaltet sein, damit Kinder ein Verständnis für die Naturwissenschaften entwickeln? Und welche Aspekte des Ganztags wirken sich besonders positiv auf das Sozialverhalten aus?

Um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, beziehen wir nicht nur Ganztagsangebote, sondern auch den Deutsch- sowie den Sachunterricht in unsere Erhebungen ein. Auf diese Weise können wir ermitteln, welchen Anteil die außerunterrichtlichen Angebote an den Lernfortschritten der Schülerinnen und Schüler haben und welche Wirkungen durch den Unterricht bedingt sind. Außerdem ist anhand der Daten ein Vergleich zwischen Unterrichts- und Angebotsgestaltung möglich. Dadurch können wir klären, ob in den außerunterrichtlichen Angeboten andere Faktoren für die gewünschten Ergebnisse verantwortlich sind als im Unterricht.

Förderung und Ausgleich

Besonderes Augenmerk richten wir bei allen Analysen auf die Tatsache, dass jede Schülerin und jeder Schüler unterschiedliche Lernvoraussetzungen mitbringt. Auf diese Weise wollen wir herausfinden, unter welchen Bedingungen eine individuelle Förderung für jedes Kind am besten gelingt und welche Rolle die außerunterrichtlichen Angebote dabei spielen. Darüber hinaus untersuchen wir, ob und wie die Teilnahme am Ganztag den Übergang auf die weiterführende Schule beeinflusst: Dieser steht für die meisten Schülerinnen und Schüler nach der 4. Klasse an und stellt die Weichen für ihre weitere Bildungslaufbahn.

StEG-P: Das Studiendesign

In StEG-P wollen wir herausfinden, wie Ganztagsgrundschule Schülerinnen und Schüler optimal fördern kann. Zu diesem Zweck erheben wir an 60 Schulen verschiedene Daten, die wir für unsere Untersuchung benötigen: Wir befragen Kinder, die im Schuljahr 2012/2013 die 3. Jahrgangsstufe besuchen, und zeichnen ihre Lernfortschritte in den drei zentralen Bereichen Leseverständnis, Naturwissenschaften und soziale Fähigkeiten nach. Darüber hinaus beziehen wir die Sichtweise ihrer Eltern in unsere Analysen ein, ebenso wie die Perspektive der Lehrkräfte und des weiteren pädagogisch tätigen Personals der teilnehmenden Schulen. Durch die Verbindung dieser unterschiedlichen Blickwinkel können wir besonders umfassend abbilden, wie Schülerinnen und Schüler an Ganztagsgrundschulen lernen.

Entwicklungen messen

Ausgangspunkt unserer Untersuchungen ist die Frage, wie sich die individuellen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler im Lauf der Zeit entwickeln. Um das zu ermitteln, führen wir über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren mehrere Erhebungen durch: Die erste Befragung findet zur Mitte des 3. Schuljahres statt; drei weitere Messungen folgen jeweils im Abstand von einem halben Jahr. Zu Beginn ermitteln wir den aktuellen Lernstand der Schülerinnen und Schüler in allen drei Lernfeldern. In den späteren Erhebungen erfassen wir jeden Bereich ein weiteres Mal. So können wir nachvollziehen, welche individuellen Fortschritte die Kinder gemacht haben. Diese Daten bilden anschließend die Grundlage, um die Frage nach der optimalen Gestaltung des Ganztags zu beantworten.

Für die Messung des Lernerfolgs in den Bereichen Lesen und Naturwissenschaften greifen wir dabei auf bewährte Instrumente aus anderen großen Grundschulstudien zurück: Das Leseverständnis erheben wir anhand von Aufgaben aus der „Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung“ (IGLU). Im Bereich Naturwissenschaften nutzen wir Aufgaben aus der „Trends in International Mathematics and Science Study“ (TIMSS).

Zahlreiche Einflussfaktoren

Aus der ersten Phase von StEG wissen wir bereits, dass Schülerinnen und Schüler am meisten vom Ganztag profitieren, wenn sie mehrmals pro Woche und über mehrere Schuljahre hinweg an außerunterrichtlichen Angeboten teilnehmen. Eine wichtige Rolle spielt außerdem, wie sie die Gestaltung dieser Angebote einschätzen. Beide Aspekte beziehen wir deshalb auch in unsere aktuelle Studie ein: Wir erfassen für jedes Schulhalbjahr, welche Angebote die Schülerinnen und Schüler besucht haben und wie sie deren Gestaltung beurteilen.

Gleichzeitig erweitern wir jedoch unseren Fokus, denn der individuelle Lernzuwachs hängt immer von ganz unterschiedlichen Bedingungen ab. Um zu prüfen, welche Merkmale von Ganztagsgrundschulen besonders wichtig für erfolgreiches Lernen sind, benötigen wir deshalb zusätzliche Daten. Dazu zählt beispielsweise die Gestaltung des Deutsch- sowie des Sachunterrichts. Außerdem erheben wir, wie dieser Unterricht mit fachbezogenen außerunterrichtlichen Angeboten verknüpft ist; und wir prüfen, welche individuellen Lernvoraussetzungen die Kinder mitbringen und welche Lernangebote sie außerhalb der Ganztagsschule nutzen.

Schülerinnen und Schüler: Mehrere Schwerpunkte

Mit unseren Erhebungen passen wir uns dem Rhythmus der Schulen an: In der Regel können die Kinder jedes Halbjahr andere Ganztagsangebote belegen. Deshalb machen wir den Besuch und die Gestaltung von Angeboten in jeder unserer Befragungen zum Thema. Am Ende jedes Schulhalbjahrs ist die Erinnerung der Kinder noch frisch, sodass sie besonders präzise Angaben zu den besuchten Angeboten und deren Gestaltung machen können. Diese Daten benötigen wir, damit wir gemessene Wirkungen später eindeutig auf bestimmte Angebote und ihre Merkmale zurückführen können.

Bei der Ermittlung der Lernfortschritte können wir dagegen unterschiedliche Schwerpunkte setzen: Die Aufgaben zum Leseverständnis bearbeiten die Schülerinnen und Schüler zur Mitte der 3. sowie am Ende der 4. Klasse. Außerdem befragen wir sie dann zu ihrem Lern- und Arbeitsverhalten. Die Fähigkeiten in den Naturwissenschaften messen wir dagegen erstmals am Ende der Klasse 3. Nur die Folgeerhebung findet zum selben Termin wie bei den anderen Lernfeldern statt. Durch diese Verteilung können wir die Entwicklung in allen Bereichen erfassen, während die Befragungsdauer für die Schülerinnen und Schüler bei den einzelnen Messzeitpunkten so gering wie möglich bleibt.

Lehrkräfte und weiteres pädagogisch tätiges Personal: Zwei Strategien

In den Befragungen der Lehrkräfte und des weiteren pädagogisch tätigen Personals beleuchten wir zwei verschiedene Themenbereiche, die beide Einfluss auf die Lernentwicklung der Kinder nehmen können. So geht es zum einen auch hier um die Gestaltung der außerunterrichtlichen Angebote sowie des Deutsch- und des Sachunterrichts. Zum anderen erhoffen wir uns Informationen über die allgemeinen Rahmenbedingungen an den Schulen.

Um beide Ebenen sinnvoll bearbeiten zu können, setzen wir bei unseren Befragungen zwei verschiedene Strategien ein: In zwei sogenannten Vollerhebungen befragen wir das gesamte Personal jeder teilnehmenden Schule und ermitteln so die übergreifenden Rahmenbedingungen. Zusätzlich führen wir zum Ende jedes Schulhalbjahrs spezielle Teilerhebungen durch, die sich gezielt auf die Gestaltung von Angeboten und Unterricht beziehen. Dort befragen wir nur Lehrkräfte und Mitglieder des weiteren pädagogisch tätigen Personals, die direkt vor der Erhebung in den untersuchten Klassen für den Deutsch- oder Sachunterricht verantwortlich waren oder ein Ganztagsangebot durchgeführt haben.

Eltern: Familiäres Umfeld und Gestaltung des Ganztags

Zusätzlich zu unseren Erhebungen an den Schulen ist uns wichtig, die Perspektive der Eltern in unsere Studie einzubeziehen: Sie sind in den unteren Jahrgangsstufen besonders stark in den Schulalltag ihrer Kinder eingebunden. Deshalb bitten wir auch sie um ihre Einschätzung, wie gut ihr Kind in der Schule lernt. Darüber hinaus können wir von ihnen erfahren, wie und in welchem Umfang ihre Kinder außerhalb der Schule üben und lernen.

Da überdies der soziale und familiäre Hintergrund einen erheblichen Einfluss auf Lernverhalten und Lernerfolg der Kinder haben kann, bitten wir die Eltern auch dazu um Informationen. Interessant ist für unsere Analysen außerdem, ob und wie sie selbst den Ganztag mitgestalten und welche Ziele sie für die künftige Schulausbildung ihrer Kinder haben.

Merkmale im Vergleich

Erkenntnisse gewinnen wir aus den erhobenen Daten vor allem durch Vergleiche auf verschiedenen Ebenen. So können wir beispielsweise die Lernentwicklung der Ganztagsschülerinnen und -schüler mit den Fortschritten der Kinder abgleichen, die keine Angebote besucht haben. Dadurch lässt sich ermitteln, wie die Teilnahme an außerunterrichtlichen Angeboten generell den Lernerfolg beeinflusst.

Für weitere Analysen nutzen wir dann speziell die Angaben der Schülerinnen und Schüler, die am Ganztag teilgenommen haben: Wie schätzen sie die Gestaltung der besuchten Angebote ein? Welcher Zusammenhang besteht zwischen diesen Gestaltungsmerkmalen und ihrer individuellen Lernentwicklung? Welche Rolle spielt darüber hinaus der Fachunterricht? Haben spezielle Leseförderkurse einen positiveren Einfluss auf die Entwicklung des Leseverständnisses als Schülerzeitung oder Theater-AG? So überprüfen wir  den generellen Einfluss der Gestaltung von Angeboten und nehmen in weiteren Analysen auch noch die einzelnen Angebotsformen in den Blick.

Details zu StEG-S

Leseverständnis und soziale Fähigkeiten

Der Übergang in die Sekundarstufe I ist eine besonders kritische Phase im Bildungsverlauf: Die Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler sinkt allgemein ab – ein Prozess der bereits zum Ende der Grundschulzeit beginnt. In der Folge kommen Leistungseinbrüche ebenfalls häufiger vor als in anderen Altersstufen, außerdem tritt vermehrt problematisches Sozialverhalten auf. Lassen sich Lernmotivation und Sozialverhalten in der Sekundarstufe I jedoch stabil halten, so ist dies richtungsweisend für den späteren Erfolg in Ausbildung und Beruf.

Wirksame Förderung

Grundsätzlich müssten Ganztagsschulen aufgrund ihres größeren Zeitrahmens mehr Möglichkeiten haben, um Lernmotivation, fachliche Fähigkeiten und Sozialverhalten der Schülerinnen und Schüler positiv zu beeinflussen. In StEG-S wollen wir herausfinden, welche Faktoren maßgeblich für den Erfolg entsprechender Förderangebote sind.

Konkret gehen wir in der Sekundarstufe I folgenden Fragen nach: Welche Merkmale müssen Unterricht und außerunterrichtliche Angebote aufweisen, damit sie das Lernen optimieren und die Schülerinnen und Schüler motivieren? Welche Effekte lassen sich auf die Ganztagsangebote zurückführen, welche auf den Unterricht? Wie wirken außerunterrichtliche Angebote und Unterricht zusammen? Wie müssen sich die Angebote vom Unterricht unterscheiden, damit sie ihr besonderes Potenzial für die individuelle Förderung entfalten können? Und welche Rolle spielt die Kooperation zwischen den beteiligten Personalgruppen für die Wirksamkeit der Ganztagsangebote? Für diese Untersuchungen haben wir zwei Lernfelder ausgewählt, die für die Ausbildungsfähigkeit eine zentrale Rolle spielen: soziale Fähigkeiten und Leseverständnis.

Ganztagsangebote und soziale Entwicklung

Im Hinblick auf ihre soziale Entwicklung haben Kinder in der Sekundarstufe I bestimmte Aufgaben zu meistern. Beziehungen zu Gleichaltrigen sowie die Übernahme sozialer Verantwortung rücken jetzt – im Vergleich zur früheren Kindheit – stärker in den Vordergrund. Auch viele Ganztagsschulen greifen das Thema „soziales Lernen“ aktiv auf: In den StEG-Befragungen 2009 waren es rund 60 Prozent der befragten Schulen. Bei der konkreten Ausgestaltung zeigten sich jedoch enorme Unterschiede.

In der ersten Phase von StEG konnten wir bereits belegen, dass die Teilnahme an Ganztagsangeboten problematisches Sozialverhalten mindern kann – und zwar unabhängig vom Inhalt der besuchten Kurse. Wir gehen jedoch davon aus, dass je nach thematischer Ausrichtung eines Angebots unterschiedliche Faktoren wirksam werden. Deshalb konzentrieren wir uns nun auf die Frage: Wenn Ganztagsangebote gezielt soziale Fähigkeiten fördern sollen – wie müssen sie gestaltet sein, um systematisch die gewünschten Wirkungen zu erreichen?

Leseförderung in der Ganztagsschule

Sprach- und Lesefähigkeiten haben generell eine hohe Bedeutung für den Bildungserfolg. Deshalb bleibt die Leseförderung in der Sekundarstufe I ein wichtiges Thema, selbst wenn der grundlegende Erwerb der Schriftsprache dann bereits abgeschlossen ist. Schwerpunkt ist jetzt das Leseverstehen – die Fähigkeit, über Texte nachzudenken und diese zu nutzen, um sich weiterzuentwickeln und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Genau wie die allgemeine Lernmotivation nimmt jedoch auch die Lesefreude der Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe I immer weiter ab, im Unterricht ebenso wie in der Freizeit. Dies wiederum kann negative Auswirkungen auf die Entwicklung der Lesefähigkeiten haben. Deshalb untersuchen wir im Rahmen von StEG-S: Können Ganztagsangebote zur Leseförderung die Schülerinnen und Schüler vor einer solchen negativen Entwicklung schützen? Und welche Einflussfaktoren tragen dazu bei?

StEG-S: Das Studiendesign

In StEG-S untersuchen wir, wie außerunterrichtliche Förderangebote gestaltet sein sollten, damit die angestrebten Wirkungen möglichst gut erreicht werden. Dabei konzentrieren wir uns auf die Themenbereiche „Lesen“ und „soziale Entwicklung“.

Insgesamt führen wir an 60 Schulen Erhebungen durch. Dort befragen wir Schülerinnen und Schüler, die im Schuljahr 2013/14 mit der 5. Jahrgangsstufe beginnen. Außerdem nehmen ihre Klassenlehrerinnen und -lehrer, das weitere pädagogisch tätige Personal aus den Ganztagsangeboten sowie die Lehrkräfte aus dem Deutschunterricht an StEG-S teil – ebenso wie die Lehrerinnen und Lehrer aus dem Fach Soziales Lernen, sofern dieses in den untersuchten Schulen angeboten wird.

Fragebogenstudie: Design und Inhalte

Durch unsere Untersuchungen in der Sekundarstufe I wollen wir vor allem längerfristige Entwicklungen abbilden. Über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren hinweg führen wir deshalb mehrere Erhebungen durch und setzen ihre Ergebnisse zueinander in Beziehung. Die erste Befragung findet zu Beginn des Schuljahres 2013/2014 statt. Zwei weitere Erhebungen folgen jeweils im Abstand von einem halben Jahr.

Lernmotivation, Schulfreude, Fähigkeiten

Mit der ersten Befragung legen wir die Basis für unsere Analysen. Hier erheben wir die Ausgangswerte der Schülerinnen und Schüler in Bezug auf Lernmotivation, Schulfreude, Leseverständnis und soziale Fähigkeiten. In den beiden Folgebefragungen erfassen wir dieselben Merkmale erneut: einmal zum Ende des ersten, einmal zum Ende des zweiten Halbjahres der 5. Jahrgangsstufe. Indem wir beobachten, wie sich die Messwerte über die Zeit hinweg verändern, können wir die Wirksamkeit der Ganztagsteilnahme beurteilen.

Kursgestaltung und -teilnahme

Zum Zeitpunkt der beiden Folgebefragungen haben die Schülerinnen und Schüler bereits an verschiedenen Kursen teilgenommen. Wir können nun also erfassen: Welche Angebote haben sie in den Bereichen „Lesen“ und „soziales Lernen“ besucht? Und wie regelmäßig haben sie jeweils daran teilgenommen? Darüber hinaus beurteilen die Schülerinnen und Schüler die Gestaltung und die Rahmenbedingungen dieser Kurse – und wir befragen sie zum Unterricht in Deutsch sowie im Fach Soziales Lernen, falls dieses bei ihnen unterrichtet wird. Dadurch können wir prüfen: Entstehen bestimmte Wirkungen durch die Gestaltung der Ganztagsangebote, durch Merkmale des Unterrichts oder sogar erst im Zusammenspiel von Unterricht und Angebot?

Die beiden Folgebefragungen beziehen sich ausschließlich auf Veranstaltungen aus dem Halbjahr, in dem auch die jeweilige Erhebung stattfindet. So können wir die gefundenen Wirkungen auf die Gestaltung bestimmter Angebote zurückführen. Dabei interessiert uns auch die Perspektive derjenigen, die für die Durchführung der Ganztagsangebote und des Unterrichts verantwortlich sind: Die Lehrkräfte und das weitere pädagogisch tätige Personal aus den Förderangeboten beurteilen ebenfalls die Gestaltung und Rahmenbedingungen der untersuchten Kurse. Zu einigen Themen befragen wir zudem die Klassenlehrerinnen und -lehrer sowie die Lehrkräfte aus dem Deutschunterricht und gegebenenfalls aus dem Fach Soziales Lernen.

Programm zur Leseförderung

Bislang hat die Forschung noch nicht alle Gestaltungsmerkmale identifiziert, die für die Wirksamkeit von außerunterrichtlichen Angeboten verantwortlich sind. In unserer Fragebogenstudie  wollen wir deshalb weitere solcher Faktoren finden. Gleichzeitig beziehen wir auch die Kriterien in unsere Untersuchung ein, die bereits bekannt sind. Hier können wir sogar schon einen Schritt weiter gehen und fragen: In welcher Ausprägung sollten diese Merkmale in Förderangeboten vorhanden sein, damit sie ihre Wirkung am besten entfalten können? An dieser Erweiterung unserer Teilstudie nehmen insgesamt neun Schulen teil.

Texte verstehen und Freude am Lesen

An sechs der Schulen aus unserer Fragebogenstudie führen wir zusätzlich ein spezielles Angebot zur Leseförderung durch: Es basiert auf dem Programm „Niemanden zurücklassen - Lesen macht stark“, das bereits im Unterricht erprobt wurde. Für StEG-S haben wir das Programm so angepasst, dass es sich auch als Ganztagsangebot sinnvoll durchführen lässt. Ziele sind die Vermittlung von wichtigen Lesestrategien sowie die Steigerung der Lesefreude.

„Lesen macht stark“ findet an allen sechs Schulen im ersten Halbjahr der Klasse 5 statt. Das Angebot wird von extra geschultem Personal durchgeführt, das in unserem Auftrag die Schulen besucht. Alle Schülerinnen und Schüler lernen also unter denselben Bedingungen. Dadurch erhalten wir besonders exakte Ergebnisse.

Gemeinsam optimal fördern

Zusätzlich zu "Lesen macht stark" haben wir eine weitere Maßnahme entwickelt: Sie richtet sich an die Deutschlehrkräfte sowie an das weitere pädagogisch tätige Personal aus Angeboten zur Leseförderung. Sie erhalten in regelmäßigen, durch uns organisierten Treffen die Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch.  Alle drei Termine finden im ersten Halbjahr der Klasse 5 statt. Ziel ist es, die inhaltliche Abstimmung zwischen Angeboten und Unterricht zu verbessern und so das gemeinsame Projekt „Lesen optimal fördern“ voranzutreiben.

Auch die Treffen der Lehrkräfte und des weiteren pädagogisch tätigen Personals führen wir an sechs Schulen durch. Allerdings handelt es sich dabei nur um drei der Schulen, die auch am Programm „Lesen macht stark“ teilnehmen. Drei weitere Schulen wählen wir zusätzlich aus.

Umfassende Ergebnisse

Durch die systematische Verteilung der Programme erhalten wir drei verschiedene Gruppen. So können wir unsere Fragestellung besonders umfassend bearbeiten. An den Schulen, an denen wir ausschließlich die Schülerinnen und Schüler ausbilden, können wir prüfen: Welche Wirkungen erzielt das Programm „Lesen macht stark“ als Ganztagsangebot? Dort, wo wir nur die Treffen zwischen Lehrkräften und weiterem pädagogisch tätigen Personal durchführen, finden wir heraus: Welche Wirkungen ergeben sich allein durch die verbesserte Zusammenarbeit? Und im Vergleich zu den Schulen mit beiden Maßnahmen lässt sich feststellen, welche Effekte sich erst durch das Zusammenwirken beider Angebote ergeben.

Die Befragungen zu unseren Maßnahmen zur Leseförderung finden ganz regulär im Rahmen der Fragebogenstudie statt. Bei den Schülerinnen und Schülern führen wir jedoch zusätzlich eine weitere Erhebung am Ende des ersten Halbjahrs der Klasse 6 durch. So können wir prüfen, ob die Trainingseffekte auch über längere Zeit bestehen bleiben. Die Lehrkräfte und das weitere pädagogisch tätige Personal füllen zudem im Rahmen ihrer Treffen zweimal einen Kurzfragebogen aus – zu Beginn sowie zum Ende der 5. Jahrgangsstufe.

Praktisch und sicher: Computerbasierte Erhebungen

Um die Belastung für die Schülerinnen und Schüler so gering wie möglich zu halten – und auch, weil sie das Medium Computer in der  Regel spannender finden als herkömmliche Papier-und-Bleistift-Tests – haben wir uns in ihrem Fall für computerbasierte Erhebungen entschieden: Das System passt die Fragebögen während des Ausfüllens an die individuellen Teilnahmeprofile an. Dadurch brauchen die Befragten nur die Themen und Antwortmöglichkeiten zu bearbeiten, die für sie tatsächlich von Bedeutung sind. Wie über die gesamte Studie hinweg hat der Datenschutz auch bei den computerbasierten Erhebungen höchste Priorität.

Details zu StEG-A

Stabilität von Bildungsverläufen

Kommen Ganztagsschülerinnen und -schüler reibungsloser durch die Schulzeit? Und ist der Übergang in die Ausbildung für sie leichter als für Jugendliche, die nicht an Ganztagsangeboten teilgenommen haben? Einige Ergebnisse aus der ersten Phase von StEG deuten darauf hin. So verringert die regelmäßige Teilnahme an Ganztagsangeboten das Risiko, eine Klasse wiederholen zu müssen. Außerdem wirkt sie sich positiv auf das Sozialverhalten aus – und entsprechende soziale Fähigkeiten sind nicht zuletzt bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz von Vorteil.

Mit unserer aktuellen Forschung bauen wir auf den bisherigen Erkenntnissen auf: In StEG-A untersuchen wir gezielt, wie die Teilnahme an außerunterrichtlichen Angeboten den Verlauf der Schulzeit beeinflusst. Außerdem erforschen wir, wie sich der Ganztag auf den Übergang in die berufliche Ausbildung sowie auf die weitere Bildungslaufbahn auswirkt.

Sozialer Ausgleich

Besonderes Augenmerk legen wir bei allen Erhebungen und Analysen auf die Frage nach sozialen Benachteiligungen: In Deutschland ist der persönliche Bildungserfolg eng mit der sozialen Herkunft verknüpft; zusätzliche Förderung kann hier ausgleichend wirken. Außerhalb der Schule nutzen allerdings gerade sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche seltener entsprechende Angebote. Im Ganztag ist die Teilnahme dagegen gleichmäßiger verteilt; dadurch erhoffen wir uns für die betroffenen Schülerinnen und Schüler einen besonderen Nutzen.

Dass Ganztagsschule tatsächlich einen sozialen Ausgleich schaffen kann, haben wir in der ersten Phase von StEG bereits in Bezug auf das Sozialverhalten belegt. In unserer aktuellen Untersuchung suchen wir nun nach weiteren solchen Wirkungen und ihren Auslösern.

Stabile Schullaufbahn – erfolgreicher Übergang

Im Hinblick auf die Schullaufbahn zeigte sich in der ersten Phase von StEG, dass die Ganztagsteilnahme das Risiko von Klassenwiederholungen mindern kann. Auch hier untersuchen wir genauer, wie diese Wirkung zustande kommt: Bleiben Ganztagsteilnehmerinnen und -teilnehmer beispielsweise seltener dem Unterricht fern? Oder streben sie höhere Bildungsziele an als Jugendliche, die nie außerunterrichtliche Angebote besucht haben? Außerdem wollen wir herausfinden, inwiefern der Ganztag Schülerinnen und Schüler vor einem Wechsel der Schulform „nach unten“ bewahren kann.

Ebenfalls eine erweiterte Perspektive nehmen wir zudem bei der Frage nach dem erfolgreichen Übergang in die Ausbildung ein. Wo sich die Forschung bislang vor allem auf die Schulleistungen konzentriert hat, fragen wir nun ergänzend: Welche zusätzlichen Faktoren spielen für die erfolgreiche Suche nach einem Ausbildungsplatz eine Rolle? Und welchen besonderen Nutzen erbringt die Ganztagsteilnahme in diesem Zusammenhang?

Bildungslaufbahnen nachvollziehen

Durch die thematische Eingrenzung von StEG-A können wir unsere Forschungsfragen besonders detailliert bearbeiten. Gleichzeitig haben wir die Möglichkeit, die zeitliche Perspektive zu erweitern: In der ersten Phase von StEG wurden die Schülerinnen und Schüler jeweils zu ihrer momentanen Situation befragt. In unseren aktuellen Untersuchungen nehmen wir dagegen ihre gesamte Ganztagsbiografie in den Blick.

Bedingt durch den gewählten Zeitrahmen konzentrieren sich unsere Erhebungen auf Schulformen, die mit der 9. oder 10. Jahrgangsstufe abschließen. Dort befragen wir die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen: Sie können uns rückblickend Auskunft über ihre gesamte Schulzeit geben. Zudem beginnt ein Großteil von ihnen schon bald eine berufliche Ausbildung. In den Folgebefragungen nach dem Abschluss können sie daher berichten, wie ihr Übergang in die Ausbildung verlaufen ist und welche Pläne, Hoffnungen und Wünsche sie für ihre weitere Bildungslaufbahn haben.

StEG-A: Das Studiendesign

In unserer Teilstudie zur Stabilität von Bildungsverläufen beschäftigen wir uns mit der Frage, ob und wie Ganztagsschule auf die Schullaufbahn und auf den Übergang in die Ausbildung wirkt. Die nötigen Informationen für unsere Analysen erhalten wir durch insgesamt drei Befragungen bei den Schülerinnen und Schülern. In jeder dieser Erhebungen gehen wir auf einen anderen Zeitabschnitt ihrer Bildungslaufbahn ein. Mithilfe der Daten können wir abschließend zentrale Ereignisse nachvollziehen – aus der gesamten Schulzeit und auch darüber hinaus.

Im Rahmen unserer Forschung zum Übergang in die Ausbildung ist für uns von Interesse, welche Konzepte die Schulen bei der Berufsvorbereitung verfolgen und welche Angebote sie in diesem Bereich durchführen. Eine einmalige Befragung bei den Schulleitungen soll uns dafür die nötigen Informationen liefern. Um den Aufwand für sie möglichst gering zu halten, arbeiten wir hier mit einem Kurzfragebogen.

An unseren Erhebungen zur Stabilität von Bildungsverläufen und zum Übergang in die Ausbildung nehmen Schülerinnen und Schüler sowie die Schulleitungen von 100 Schulen der Sekundarstufe I teil.

Von der Einschulung bis zur Gegenwart

Bei den Schülerinnen und Schülern findet die erste Befragung im Lauf ihres letzten Schuljahrs statt. Dabei gehen die Jugendlichen rückblickend auf ihre gesamte Schullaufbahn ein  – von der Einschulung bis zum Erhebungstermin. Zentrale Themen sind die Ganztagsteilnahme sowie Klassenwiederholungen und Schulwechsel.

Bei der Entwicklung unserer Fragebogen haben wir berücksichtigt, wie weit die Jugendlichen für ihre Antworten zurückdenken müssen. So konzentrieren wir uns bei der Grundschulzeit auf Fakten, an die sich die Schülerinnen und Schüler in der Regel selbst nach mehreren Jahren noch problemlos erinnern können: ob sie generell am Ganztag teilgenommen, eine Klasse wiederholt oder die Schule gewechselt haben. Erst ab dem Übergang auf die weiterführende Schule fragen wir auch Details zu den einzelnen Angeboten ab, an denen die Jugendlichen zusätzlich zum Unterricht teilgenommen haben.

Den ersten Fragebogen bearbeiten die Schülerinnen und Schüler schriftlich in der Schule. Für die beiden weiteren Erhebungen vereinbaren wir telefonische Einzelinterviews: Die zweite Befragung findet kurz nach dem Abschluss statt. Dann können die meisten bereits Auskunft über ihre weiteren Pläne geben – ob sie beispielsweise eine Ausbildung beginnen, einen Freiwilligendienst oder eine berufsvorbereitende Maßnahme absolvieren werden. In der dritten Erhebung fragen wir abschließend nach, wie der Übergang in die berufliche Ausbildung tatsächlich verlaufen ist.

Systematischer Rückblick

Für den Rückblick über die Ganztagsbiografie setzen wir einen sogenannten Life History Calendar ein. Dieser untergliedert die Schulzeit nach Jahren und gibt zusätzlich Kategorien vor, in die sich die verschiedenen Ereignisse einsortieren lassen. Die Schülerinnen und Schüler können dieses Raster nutzen, um sich systematisch zu erinnern: Sie tragen für jedes Jahr einzeln ein, an welchen und an wie vielen Kursen sie teilgenommen haben.

Zusätzlich machen die Befragten Angaben über ihre Aktivitäten außerhalb der Schule, beispielsweise in einem Verein, einer Jugendgruppe oder einer Musikschule. Diese könnten ebenfalls einen Einfluss auf die Schullaufbahn und den Übergang in die Berufsausbildung haben. Außerdem beziehen wir die Angebote der Schulen zur Berufsvorbereitung in unsere Untersuchungen ein: Zwar finden solche Maßnahmen auch im Rahmen des Unterrichts statt – im Ganztag bestehen jedoch erweiterte Möglichkeiten, entsprechende Angebote umzusetzen.

Für unsere Analysen fassen wir die einzelnen Aktivitäten zusammen: nach Schuljahren, Kategorien und Anbieter. Hat eine Schülerin beispielsweise in einem Jahr den Fußball- und den Volleyballverein besucht, so wären dies insgesamt zwei außerschulische Angebote der Kategorie „Sport“. Hat ein Schüler einer Ganztagsschule die Angebote Chor und Klarinette belegt, stünde dies für zwei außerunterrichtliche Ganztagsangebote in „Musik“; das Orchester der Musikschule wäre dagegen eine außerschulische Aktivität derselben Kategorie.

Unterschiedliche Profile

Anhand der zusammengefassten Angaben aus dem Life History Calendar bilden wir möglichst unterschiedliche Gruppen, beispielsweise „hoch Aktive“ und „gar nicht Aktive“. Innerhalb der aktiven Gruppe können wir wiederum nach der thematischen Breite der Angebote sortieren: Haben die Befragten Kurse aus verschiedenen Kategorien belegt? Oder stammen die Aktivitäten vor allem aus einem bestimmten Bereich, etwa Sport, Naturwissenschaften oder Kunst? Jede dieser Gruppen weist in Bezug auf ihre Aktivitäten ein bestimmtes Profil auf.

Um unsere Forschungsfragen zu beantworten, prüfen wir anschließend, welche Auswirkungen die jeweiligen Profile auf die Schullaufbahn und den Übergang in die Ausbildung haben. Von besonderem Interesse sind dabei die Unterschiede zwischen den Gruppen. Dies gilt auch in Bezug auf die Frage nach der sozial ausgleichenden Wirkung von Ganztagsschule: Hier können wir untersuchen, ob und wie sich die Ganztagsprofile sozial benachteiligter Jugendlicher von denen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler unterscheiden.

Weitere Einflüsse kontrollieren

Neben der Teilnahme an Ganztagsangeboten können zahlreiche weitere Faktoren einen Einfluss auf die Schullaufbahn und den Ausbildungsübergang haben – beispielsweise die sozialen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler, die allgemeine Stimmung an der Schule und der regionale Arbeitsmarkt. All diese Aspekte berücksichtigen wir deshalb in unseren Auswertungen.

Bei den sozialen Fähigkeiten konzentrieren wir uns besonders auf Merkmale, die für die berufliche Ausbildung eine Rolle spielen, etwa die Balance zwischen Durchsetzungs- und Anpassungsfähigkeit. Informationen über das Schulklima erhalten wir durch Fragen zur Stimmung unter den Jugendlichen. Darüber hinaus schätzen die Schülerinnen und Schüler ihre Beziehung zu den Lehrkräften und zum weiteren pädagogisch tätigen Personal ihrer Schule ein.

Um Daten über den Arbeitsmarkt der jeweiligen Regionen zu erhalten, nutzen wir außerdem offizielle Statistiken des Bundes und der Länder. Nur indem wir diese Daten in unsere Analysen einbeziehen, können wir sogenannte strukturschwache Regionen sinnvoll mit solchen vergleichen, in denen es viele Ausbildungsplätze gibt.

Details zu StEG-Q

Der Alltag hinter den Daten

Wie müssen Ganztagsschulen und ihre Angebote gestaltet sein, damit sie die angestrebten Wirkungen erzielen? StEG soll auf diese Frage Antworten finden, die für alle Ganztagsschulen in Deutschland gelten. Für eine unserer Teilstudien haben wir jedoch ganz bewusst einen anderen Ansatz gewählt: In StEG-Q konzentrieren wir uns auf konkrete Handlungen und auf die individuellen Wahrnehmungen von Einzelpersonen.

Handeln und wahrnehmen

Auf der Handlungsebene wollen wir beispielsweise herausfinden: Inwiefern verhalten sich die Schülerinnen und Schüler in den Ganztagsangeboten anders als im Unterricht? Wie wirken ihre Handlungen mit denen der Betreuerinnen und Betreuer zusammen, sodass eine gute Lernatmosphäre entsteht? Und wie gehen Lehrkräfte und weiteres pädagogisch tätiges Personal vor, um Qualitätsanforderungen in der Praxis umzusetzen?

Auf der Ebene der persönlichen Wahrnehmungen und Bewertungen wollen wir unter anderem erfahren: Was können die Schülerinnen und Schüler aus ihrer Sicht in den Ganztagsangeboten lernen? Welche Vorteile und welche Nachteile haben sie ihrer Meinung nach durch die Teilnahme am Ganztag? Wie empfinden die Lehrkräfte und das weitere pädagogisch tätige Personal das soziale Klima an der Schule? Und woran machen die Befragten ihre Bewertungen jeweils fest?

Details als logische Ergänzung

Bislang gibt es kaum wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse darüber, wie der Alltag an deutschen Ganztagsschulen tatsächlich abläuft. Unsere Analysen tragen also zunächst einmal dazu bei, eine grundsätzliche Forschungslücke zu schließen. Zusätzlich können wir im Rahmen von StEG sogar noch einen Schritt weiter gehen – indem wir unsere praxisnahen Informationen systematisch mit den Ergebnissen der weiteren Teilstudien verknüpfen: Während in den anderen Untersuchungen schriftliche Fragebögen mit vorgegebenen Antwortmöglichkeiten zum Einsatz kommen, nutzen wir in diesem Teilprojekt mündliche Erhebungsmethoden, bei denen die Befragten frei erzählen. So können wir uns in den schriftlichen Befragungen gezielt auf ganz bestimmte Aspekte von Ganztagsschule konzentrieren. Unsere mündlichen Erhebungen ergänzen diese Erkenntnisse um breiter gefächerte, individuelle Aussagen.

So könnte in einer der schriftlichen Erhebungen eine Aussage zum Sozialverhalten beispielsweise lauten: „Ich helfe meinen Mitschülerinnen und Mitschülern“. Die Befragten wählen ihre Antwort dann aus mehreren Optionen aus – etwa „immer“, „meistens“, „selten“ oder „nie“. Auf Basis solcher Angaben lassen sich generelle Aussagen darüber treffen, wie stark das Sozialverhalten der Schülerinnen und Schüler ausgeprägt ist. Mit unseren mündlichen Interviews können wir in StEG-Q daran anknüpfen und Näheres zu den Hintergründen erfahren: Wie sieht diese Hilfe aus? In welchen Situationen wird sie angeboten? Und erfolgt sie aus eigenem Antrieb oder auf Bitten eines Erwachsenen? Indem wir die verschiedenartigen Ergebnisse kombinieren, erhalten wir einen besonders umfassenden Blick auf unser Forschungsthema „Ganztagsschule“.

StEG-Q: Das Studiendesign

In StEG-Q untersuchen wir detailliert den Alltag an mehreren Ganztagsschulen – vier Primarschulen und acht Schulen der Sekundarstufe I. Um einen besonders umfassenden Einblick zu erhalten, kombinieren wir dafür drei verschiedene Methoden: In persönlichen Interviews befragen wir einzelne Personen ganz detailliert. Ausgewählte Themen werden außerdem in Kleingruppen diskutiert; und schließlich nehmen Mitglieder des StEG-Teams als Beobachter an Ganztagsangeboten teil.

Einzelinterviews: Die individuelle Perspektive

In den Einzelinterviews berücksichtigen wir die Perspektiven aller Beteiligten – der Schülerinnen und Schüler, der Lehrkräfte sowie des weiteren pädagogisch tätigen Personals. Hierbei interessiert uns besonders die individuelle Wahrnehmung der Einzelpersonen: Wie bewerten sie die Situation an ihrer Schule? Und welcher Zusammenhang besteht zwischen dieser Einschätzung und der Bewertung einzelner Ganztagsangebote?

Den Gesprächsverlauf steuern die Befragten größtenteils selbst: In einem ungezwungenen Gespräch berichten sie von ihren Erfahrungen und Bewertungen. Dadurch entstehen Spielräume für die unterschiedlichsten Antworten. Vorab legen wir lediglich ausgewählte Eckpunkte in einem Leitfaden fest. Er hilft den Interviewerinnen und Interviewern dabei, alle wichtigen Themen im Hinterkopf zu behalten und bei Bedarf gezielt anzusprechen.

Gruppendiskussionen: Wahrnehmung im Dialog

Auch in den Gruppendiskussionen der Schülerinnen und Schüler geht es um individuelle Sichtweisen. Ziel ist ein möglichst unverfälschter Austausch, in dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufeinander reagieren, ihre Aussagen aufeinander beziehen und sich gegenseitig Denkanstöße liefern. Auf diese Weise entwickeln sie nach und nach eine gemeinsame Bewertung, die sich meist erheblich von den Bewertungen der Einzelnen unterscheidet. Dadurch ergänzen die Gruppendiskussionen die Aussagen aus den Einzelinterviews.

Bei jeder Diskussionsrunde ist zwar ein Mitglied des StEG-Teams anwesend, um den Austausch zu dokumentieren und bei Bedarf wichtige Themen ins Gespräch einzubringen; allerdings hält sich der oder die Erwachsene im Hintergrund, um die Diskussion so wenig wie möglich zu beeinflussen.

Teilnehmende Beobachtung: Konkrete Prozesse

Mithilfe einer dritten Methode wollen wir schließlich herausfinden: Wie gehen die Schülerinnen und Schüler in der Praxis miteinander um? Wie verhalten sie sich gegenüber Lehrkräften und weiterem pädagogisch tätigem Personal? Und wie begegnen diese umgekehrt den Kindern und Jugendlichen? Erste Studien zum Thema liefern Hinweise darauf, dass die individuellen Rollen in den Ganztagsangeboten weit weniger festgelegt sind als im Unterricht. So wird die Lehrkraft beispielsweise im außerunterrichtlichen Bereich zumeist gar nicht als solche wahrgenommen.

Befunden dieser Art wollen wir in StEG weiter nachgehen. Daher besuchen Mitglieder des StEG-Teams die verschiedenen außerunterrichtlichen Angebote, um die es auch in den Einzelinterviews und Gruppendiskussionen geht. Ihre Beobachtungen dokumentieren sie, um sie für weitere Analysen zugänglich zu machen.

Bewusste Überschneidung

Für StEG-Q befragen wir Schülerinnen und Schüler der Primarstufe und der Sekundarstufe I, ihre Lehrkräfte sowie die Betreuerinnen und Betreuer aus den Ganztagsangeboten. Wir untersuchen also dieselben Klassenstufen wie StEG-P und StEG-S. Wie die beiden anderen Forschungsteams befragen auch wir mehrfach dieselben Personen: Über die Zeit hinweg führen wir insgesamt dreimal eine Reihe von Einzelinterviews, Gruppendiskussionen und teilnehmenden Beobachtungen durch – jeweils im Abstand von einem Jahr. Erst durch diese Parallelen können wir Erkenntnisse aus allen Teilprojekten sinnvoll miteinander verknüpfen.

Die Teilnehmerzahl können wir dabei relativ gering halten: Wie aussagekräftig die Ergebnisse sind, hängt bei Untersuchungen auf individueller Ebene nicht so sehr von der Anzahl der Befragten ab; wichtiger ist, dass wir eine große Bandbreite möglichst unterschiedlicher Ganztagsschulen einbeziehen.

Details zum Bildungsmonitoring Ganztagsschule

Vielfalt strukturiert abbilden

Die deutsche Ganztagsschullandschaft hat sich bereits während der ersten Phase von StEG erheblich verändert: Bei der ersten Erhebung im Jahr 2005 war bundesweit etwa ein Drittel aller Schulen ganztägig organisiert. Als wir 2009 zum dritten Mal die Schulleitungen befragten, war es bereits fast die Hälfte. Inzwischen ist die Entwicklung noch weiter vorangeschritten. Daher bilden wir die bundesweite Ganztagsschullandschaft auch in der zweiten Phase von StEG wieder umfassend ab.

Insgesamt führen wir zwei Befragungen durch: 2012 und 2015. Auf diese Weise erhalten wir zwei Momentaufnahmen, die bereits für sich genommen aussagekräftig sind. Zusätzlich können wir die Daten miteinander verknüpfen und dadurch Aussagen über Entwicklungen im Zeitverlauf treffen.

Details auf Bundes- und Landesebene

Unsere Erhebungen liefern vor allem inhaltliche Informationen darüber, wie die Ganztagsschulen strukturiert und organisiert sind. Diese Daten analysieren wir sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene. So kann jedes Land seine Ergebnisse im Verhältnis zum bundesweiten Durchschnitt einordnen.

Aus den Vergleichen können die Kultusministerien Rückschlüsse ziehen, wie sie die Ganztagsschulen in ihrem Land bei der zielgerichteten Entwicklung unterstützen können. Auf eigenen Wunsch erhalten sie außerdem konkrete Informationen darüber, welche Faktoren momentan noch die Umsetzung bestimmter Regelungen und Vorgaben in der Praxis erschweren.

Impulse für die Entwicklung

Auch die verschiedenen Modelle von Ganztagsschule, die in den einzelnen Ländern existieren, stellen wir in unserem Bericht strukturiert vor. Damit wollen wir weitere Ansatzpunkte für eine systematische Weiterentwicklung der Ganztagsschulen aufzeigen. Rückmeldungen aus der Erhebung 2012 zeigen außerdem, dass schon allein die Befragung als Impuls wirken kann: Einzelne Schulen nutzen die Inhalte der Fragebogen als Anregung für die Gestaltung ihrer Ganztagspraxis.

Bildungsmonitoring: Das Studiendesign

In StEG bilden wir die Vielfalt und die aktuelle Entwicklung der bundesweiten Ganztagsschullandschaft strukturiert ab. Die Grundlage dafür bilden zwei repräsentative Befragungen: Die erste Erhebung führen wir im Jahr 2012 durch, die zweite folgt 2015. Dadurch erhalten wir zwei umfassende Momentaufnahmen, die sich sowohl einzeln als auch im Vergleich betrachten lassen.

Dimensionen von Ganztagsschule

Insgesamt beziehen wir in unsere Fragebogen elf Dimensionen von Ganztagsschule ein, die wir auf Basis der Forschungsergebnisse aus der ersten Phase von StEG gebildet haben. Außerdem haben wir den jeweiligen Informationsbedarf der Kultusministerien berücksichtigt. Im Einzelnen berücksichtigen wir in den Erhebungen folgende Kategorien:

  • Schulstrukturelle Merkmale, beispielsweise Schulform, Schülerzahl, Sozialstruktur
  • Organisation des Ganztagsbetriebs, beispielsweise Organisationsform des Ganztags, Trägerschaft/Kooperationsmodelle zwischen Schule und Hort, Verknüpfung/Trennung von Unterricht und Ganztagsangeboten, Verpflichtungsgrad der Teilnahme an Ganztagsangeboten
  • Personalstruktur, beispielsweise Personalumfang in Unterricht und Angeboten, Qualifikationsstruktur des Personals
  • Ressourcen, beispielsweise Räumliche Ausstattung, finanzielle Ausstattung, Elternbeiträge
  • Kooperation/Trägerschaften, beispielsweise Kooperation mit außerschulischen Partnern, Träger/Verantwortung für die Koordination des Ganztagsbetriebs, Verhältnis des Schulträgers zum Ganztagsbetrieb, Kooperationsstrukturen
  • Leitung/Steuerung des Ganztagsbetriebs, beispielsweise Leitungsverantwortung, Steuerungsgremien und -strukturen
  • Konzeption der Ganztagsschule, beispielsweise Zeitorganisation des Ganztagsbetriebs, Ziele des Ganztags, Ganztagsprofil/-schwerpunkte, Verknüpfung von Angeboten und Unterricht
  • Angebotsstruktur des Ganztagsbetriebs, beispielsweise thematische Struktur der Ganztagsangebote, Hausaufgabenpraxis
  • Teilnahme, beispielsweise Teilnahmequote, Angebot/Nachfrage, Regelung des Zugangs
  • Ganztagsschulgeschichte, beispielsweise Jahre seit Beginn der ganztägigen Organisation, Entwicklungsschritte/Wechsel der Organisationsform
  • Schulentwicklungsmaßnahmen, beispielsweise Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung, Teilnahme an Schulleistungsstudien

Online-Befragung – schnell und sicher

Die Schulleitungen beantworten unsere Fragen einfach am eigenen Arbeitsplatz: Durch Eingabe eines individuellen Codes erhalten sie Zugang zu einem Online-Fragebogen. Um auch den Aufwand für die Eingabe möglichst gering zu halten, arbeiten wir mit speziellen Filtern: Während der Bearbeitung passt sich der Fragebogen fortwährend an die aktuellen Eingaben an. So erscheinen von vornherein nur die Themen und Antwortmöglichkeiten, die für die jeweilige Schule tatsächlich von Bedeutung sind.

Ein weiterer Vorteil der Online-Befragungen ist die schnelle Bereitstellung der Daten für unsere Analysen: Wir können die digitalen Angaben direkt in unsere Systeme übertragen und ohne weitere Bearbeitung auswerten. Dadurch können wir den ersten Ergebnisbericht bereits Ende 2012 zur Verfügung stellen. Wie über die gesamte Studie hinweg hat der Datenschutz auch bei den Online-Erhebungen höchste Priorität.

zuletzt verändert: 20.04.2020
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